Seit 1928 entsteht im Westerwald feinste Gießkeramik – zuerst als Sparte der KCH Keramchemie, seit Ende 1999 im inhabergeführten Familienunternehmen Systemceram. Der Werkstoff stammt aus dem Laborbau: Feinsteinzeug, das dort Säuren, Hitze und harter Beanspruchung standhält. Mit der Linie KeraDomo bringt Systemceram genau diese Belastbarkeit in die private Küche. Im Küchenzentrum Dresden konzentrieren wir uns auf das, was für Ihre Planung zählt: Keramikspülen und die passenden Armaturen. Was eine Keramikspüle im Alltag leistet und welche Variante zu Ihrer Arbeitsplatte passt, zeigen wir Ihnen gern in unserer Ausstellung in Dresden – oder vorab auf dieser Seite.
Warum Keramik? Was eine Spüle von Systemceram ausmacht
Die Spüle ist der meistgenutzte Arbeitsplatz der Küche: Hier wird geschnitten, abgegossen, eingeweicht und geschrubbt. Systemceram brennt seine Spülen rund 24 Stunden lang bei 1.220 °C. So entsteht eine dichte, glasierte Oberfläche, die im Alltag den Unterschied macht:
- Schnitt- und kratzfest: Die harte Oberfläche steckt Messer, Topfböden und Besteck weg. Die Spüle bleibt auch nach Jahren intensiver Nutzung ansehnlich.
- Hitze- und kältebeständig: Kochendes Nudelwasser abgießen oder den heißen Topf kurz abstellen – Keramik verträgt hohe Temperaturen ebenso wie Kälte.
- Stoß- und schlagfest: Feinsteinzeug ist besonders robust und gibt kaum nach. Auch schweres Kochgeschirr hat im Becken seinen Platz.
- Säureresistent: Zitronensaft, Essig oder Rote Bete greifen die eingebrannte Glasur nicht an.
- Hygienisch und geruchsneutral: Die versiegelte Oberfläche nimmt weder Gerüche noch Geschmack an – wichtig, wenn erst Fisch und danach Obst vorbereitet wird.
- Leicht zu reinigen: Für die tägliche Pflege genügen in der Regel Wasser, etwas Spülmittel und ein weiches Tuch.
- Fünf Jahre Garantie: Auf seine Küchenkeramik gewährt Systemceram fünf Jahre Garantie – ein klares Zeichen, wie viel der Hersteller seinem Material zutraut.

Einbauspüle, flächenbündig oder Unterbau? Die passende Einbauart
Bevor es um Modell und Farbe geht, steht eine Grundsatzfrage: Wie soll die Spüle in der Arbeitsplatte sitzen? Die klassische Einbauspüle liegt mit ihrem Rand auf der Arbeitsplatte auf und lässt sich in nahezu jede Küche einplanen. Bei der flächenbündigen Spüle (Kennzeichen „F“) wird die Arbeitsplatte passgenau abgefräst, sodass Becken und Fläche fast nahtlos ineinander übergehen – Krümel und Wasser wischen Sie einfach ins Becken. Diese Einbauart eignet sich für Arbeitsplatten aus Granit, Naturstein oder Keramik, nicht aber für Holz. Modelle mit „F/o“ kommen ganz ohne Hahnlochbank aus; Armatur und Excenter sitzen dann direkt in der Arbeitsplatte. Die Unterbauspüle („U“) wird unter der Arbeitsplatte montiert und wirkt besonders reduziert.
Innerhalb dieser Einbauarten stehen zahlreiche Serien zur Wahl: Mera – mit der Mera 90 als erfolgreichstem Modell des Herstellers –, Kara, Juna, Genea, Stema oder Bela, mit oder ohne Abtropffläche, mit einem oder zwei Becken. Neu ist die Mera 57 XL: Sie bietet 5 cm mehr Beckenbreite als die bisherige Ausführung und passt trotzdem in einen 60-cm-Unterschrank – als Einbau-, flächenbündige oder Unterbauvariante. Wer flexibel planen möchte, findet in der Genea 60 eine Spüle, die sich bei ausreichend tiefer Arbeitsplatte um 90° gedreht einbauen lässt, mit dem Becken nach vorn.
Passend zu Front und Arbeitsplatte: Farben und Glasuren
Spülen von Systemceram gibt es in einer breiten Palette eingebrannter Glasuren, glänzend oder samtmatt. Die Auswahl reicht von klarem Weiß wie Polar und Grönland über warme Töne wie Magnolie und Fango bis zu Titan, Schiefer und tiefem Nigra. Neu im Programm ist Greige, ein ruhiger Ton zwischen Beige und Grau, der gut zu Holzoberflächen und hellen Fronten passt. Zusammen mit den vielen Formen ergeben sich mehr als 1.000 Varianten. So lässt sich die Spüle Ton in Ton zur Arbeitsplatte wählen oder als bewusster Kontrast setzen. Welche Kombination zu Ihrer Küche passt, klären wir gemeinsam anhand Ihrer Front von Sachsenküchen, nobilia oder Nolte und Ihrer Arbeitsplatte.
Armaturen von Systemceram: abgestimmt auf Spüle und Arbeitsweise
Zu jeder Keramikspüle gehört die passende Armatur – und Systemceram bietet sie gleich mit, ob puristisch, klassisch oder modern. Bei der Auswahl zählt nicht nur die Optik, sondern auch, wie Sie in der Küche arbeiten:
- Mania Soft – weiche Form, wenig Verbrauch: Der runde Auslauf lässt sich um 360° schwenken, der integrierte Durchflussbegrenzer senkt den Wasserverbrauch um bis zu 50 %. Erhältlich in Chrom, Schwarz, Edelstahl massiv und Mattgold, auf Wunsch mit herausziehbarer Handbrause.
- Offeo Pro – der Profi-Look: Ein hoch geführter Schlauchbogen und der seitliche Bedienhebel schaffen viel Raum über dem Becken, etwa beim Abbrausen von Blechen und großen Töpfen. Oberflächen: Chrom, Chrom/Schwarz oder Edelstahlfinish.
- Herausziehbarer Auslauf: Modelle wie Offeo, Tono, Snow, Sila, Skiva und Fresh gibt es auch mit ausziehbarem Auslauf – praktisch, um große Töpfe neben der Spüle zu befüllen oder das Becken auszuspülen.
- Hoch- oder Niederdruck: Welche Ausführung Sie brauchen, hängt von Ihrer Warmwasserbereitung ab, etwa davon, ob ein Untertisch-Boiler im Spülenschrank sitzt. Das klären wir bei der Planung.
- Details in derselben Oberfläche: Drehexcenter, Ablaufabdeckung (Sink Cover) und Überlaufblende gibt es unter anderem in Edelstahl, Schwarz, Kupfer und Mattgold, das Sink Cover auch aus Keramik in Spülenfarbe. Spülmittelspender sind in Chrom, Edelstahlfinish und Schwarz erhältlich.
Dazu kommt Zubehör, das genau auf die jeweilige Spüle zugeschnitten ist: Geschirrkörbe, Resteschalen, Schneidbretter und Faltmatten, die über dem Becken zur Abtropf- oder Abstellfläche werden.
Gefertigt im Westerwald – gemacht für viele Jahre
Systemceram fertigt seine Küchenkeramik im Westerwald, auf rund 25.000 m² Produktionsfläche und mit Ton, Schamotte und Wasser aus der Region. Moderne Technik und viel Handarbeit greifen dabei ineinander: Die Formen entstehen in der eigenen Modellwerkstatt, der gegossene Rohling härtet rund 24 Stunden aus und wird danach einzeln geprüft und poliert, bevor er glasiert und gebrannt wird. Vom Entformen bis zur Endkontrolle geht jede Spüle im Schnitt durch die Hände von rund 15 Fachleuten. Auch beim Energieeinsatz setzt der Hersteller auf Effizienz – mit einer Photovoltaikanlage, Wärmerückgewinnung an Brennöfen und Kompressoren sowie Brauchwasserkreisläufen. Die fertigen Spülen sind zu 100 % recyclingfähig. Eine Keramikspüle von Systemceram ist damit keine Entscheidung für ein paar Jahre, sondern für ein Küchenleben.
Keramikspülen und Armaturen erleben – in unserer Ausstellung in Dresden
Sie überlegen, ob eine flächenbündige Spüle zu Ihrer Arbeitsplatte passt, oder schwanken zwischen Polar und Greige? In unserer Ausstellung an der Fritz-Reuter-Straße zeigen wir Ihnen Keramikspülen und Armaturen von Systemceram und planen den Spülplatz gleich mit: abgestimmt auf Einbauart, Unterschrankbreite und darauf, wie Sie in Ihrer Küche arbeiten. Vereinbaren Sie Ihren Termin online oder rufen Sie uns an: 0351 / 202510-0.
